ANNIKA TIMM

Profitriathletin aus Leidenschaft

Der Extreme begegne ich mit Leidenschaft.


Ich liebe es, mich selbst herauszufordern und meine Grenzen zu überschreiten.

Meine Karriere als Triathletin ist noch in ihren Startlöchern, deswegen gebe ich jeden Tag Vollgas! Der Alltag ist vollgestopft mit Trainingseinheiten, sei es das allmorgendliche Schwimmen, neue Wattzahlen auf dem Zeitrad zu treten oder das Kilometersammeln beim Laufen. Ein Leben als Sportlerin bietet mir immer wieder neue Herausforderungen, die es mir erlauben, mir laufend neue Ziele stecken zu können. Um dabei 100 % zu geben, ist es mir neben meinem Training genauso wichtig, mein Leben, so wie es ist, nicht als selbstverständlich zu nehmen und dankbar für all das zu sein, was sich mir durch den Sport ermöglicht hat. Ich bin glücklich und genieße jeden Moment. Beim Sport geht es nicht nur darum, Erfolge zu haben und zu trainieren. Für mich vereint dieses Leben einen perfekten Mix aus Freiheit, Leidenschaft, Ehrgeiz, Teamgeist und Freundschaft. Ein Leben als glückliche Sportlerin, die lebt was sie liebt, macht mich aus. 

 

Triathlon and Vanlife

So, wie mein Vater gesagt hätte: "Jetzt mal Butter bei die Fische." Ihr habt mich gefragt, wie ich dieses Leben als Vollzeit Triathletin finanziere. Wie ich euch ja schon mal berichtet habe, lebe ich im Auto und habe Unterhaltskosten von ca. 500 Euro pro Monat, Taschengeld für Café, Falafel und Erdnussbutter inclusive. Bevor ich ins Auto gezogen bin, habe ich erst studiert und zu meinem Unterhalt meiner Eltern immer noch ein bisschen Geld nebenher verdient. Hauptsächlich hinter irgendwelchen Bartresen. Nach dem Studium habe ich dann einen Halbtagsjob angenommen und nun lebe ich im Auto und arbeite nicht nebenher. Ich könnte rein theoretisch online auch von unterwegs arbeiten, aber ich habe mich für einen anderen, arbeitsfreien Finanzierungsweg entschieden. Ich habe noch kein stetes Einkommen. Also keine Firmen, die mir Geld zahlen und mich finanziell sponsern. Ich habe Partnerschaften mit Firmen, die mich ausstatten und verpflegen. Somit sind die Kosten, die für das Training entstehen, schon einmal geringer. Es bleiben natürlich so was wie Schwimmbadeintritte, Trainerhonorar usw.
Als vor drei Jahren mein Vater früh verstarb, hinterließ er mir ein finanzielles Polster, von dem ich erst im Studium noch ein wenig zehrte und nun mein Leben als Vollzeit Triathletin finanziere. Sehr sparsam eingesetzt, kann ich so mein Leben finanzieren und in mich als Athletin investieren. Mit dem Gedanken über Preisgelder und irgendwann auch Sponsoren wenigsten einen Teil meines Unterhaltes zu finanzieren. Neben dem Training zu arbeiten ist für mich im Prinzip kein Problem, aber im Moment genieße ich die Freiheit und Möglichkeit, unabhängig zu sein. Zumindest solange das Geld mir nicht ausgeht und mein Leben so minimalistisch bleibt.

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